Sport für die Herzfitness

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. März 2016)

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Ob Walking oder Radfahren: Wer seiner Herzgesundheit etwas Gutes tun möchte, findet mit Sportarten, die die Ausdauer langsam, aber stetig aufbauen, einen idealen Einstieg in das Herzfitness-Programm. Sobald eine gewisse Grundlagenausdauer vorhanden ist und man sich gesundheitlich fit fühlt, ist regelmäßiges Joggen die Ausdauersportart der Wahl.

Für alle Ausdauersportarten gilt gleichermaßen: Sie stärken das Kreislaufsystem und trainieren den Herzmuskel – und beugen dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirksam vor. So entwickeln körperlich aktive Menschen nachweislich beispielsweise wesentlich seltener Bluthochdruck oder einen Herzinfarkt.

Denn vor allem das Risiko für Arteriosklerose (Arterienverkalkung) – der Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – kann jeder durch gesunde Lebensgewohnheiten und Sport erheblich senken.

Gesund bewegen

Neben Laufen und Radfahren eignen sich natürlich auch Sportarten wie Schwimmen oder das Training an bestimmten Fitnessgeräten. Zudem gelten einige Formen der Aquafitness als ideal, um Herz und Kreislauf auf Vordermann zu bringen – beispielsweise Aquajogging oder Aquacycling.

Grundsätzlich sollten Sie allerdings ein paar Regeln beachten, damit Herz und Kreislauf auch von Ihrem Herzfitness-Programm profitiert:

  • Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt untersuchen. Dies gilt besonders für Sportanfänger und ‑wiedereinsteiger. Der Arzt kann mögliche Erkrankungen ausschließen und Ihnen Tipps zur richtigen Trainingsdosierung geben.
  • Fangen Sie langsam an. Das Motto lautet: Laufen ohne zu Schnaufen. Für viele Anfänger ist es etwa empfehlenswert, in der ersten Zeit lieber zu walken, als keuchend durch den Park zu joggen – und sich am Ende ausgelaugt zu fühlen. Mit einem langsamen und moderaten Sporteinstieg gibt man Herz und Kreislauf erst einmal Zeit, sich an die neuen Belastungen zu gewöhnen
  • Legen Sie genügend Pausen ein und gönnen Sie sich Phasen der Erholung. Denn die braucht ihr Körper.

Wichtig ist auch, dass Sie sich regelmäßig bewegen. Und zwei Stunden in der Woche verteilt auf mehrere Tage sollten es schon sein. Denn erst dadurch senken Sie langfristig Ihren Blutdruck, beugen Übergewicht und Diabetes vor und senken Ihr Risiko für einen Herzinfarkt allein durch Sport um bis zu 50 Prozent.

Quellen:

Graf, C.: Sport- und Bewegungstherapie bei Inneren Krankheiten. Deutscher Ärzteverlag, Köln 2014

Halle, M., Schmidt-Trucksäss, A., Hambrecht, R., Berg, A.: Sporttherapie in der Medizin. Schattauer, Stuttgart 2008

Spring, H., et al.: Theorie und Praxis der Trainingstherapie. Thieme, Stuttgart 2008

Stand: 22. März 2016



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