Fit im Büro – einfache Tipps für den Arbeitsalltag

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. Januar 2016)

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Treppe statt Fahrstuhl nehmen, laufen statt telefonieren: Mit kleinen Tricks lässt sich der Büroalltag bewegungsreicher gestalten. Das verringert die Anspannung und steigert das Wohlbefinden. Wer sich hingegen zu wenig oder gar nicht bewegt, riskiert zum Beispiel Rückenprobleme oder Kopfschmerzen.

Die Faustregel lautet: Sitzen Sie nur, wenn es wirklich nötig ist. Werden Sie schon vor Beginn des Arbeitstages aktiv: Lassen Sie einfach das Auto stehen und fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das ist nicht möglich? Alternativ können Sie das Auto einige Straßen vom Büro entfernt parken. Wenn Sie mit Bus oder Straßenbahn unterwegs sind, steigen Sie eine Station früher aus. So können Sie sich einen kleinen Spaziergang vor Arbeitsbeginn gönnen.

Während der Arbeit

Unterbrechen Sie sitzende Tätigkeiten durch kleine, regelmäßige Bewegungspausen. Drucker, Telefon oder andere häufig benötigte Gegenstände können Sie einige Meter vom Schreibtisch entfernt aufstellen – so stehen Sie während des Tages viel öfter von Ihrem Platz auf. Im Büro können Sie außerdem viele Dinge, die Sie eigentlich im Sitzen erledigen, stehend machen: Schauen Sie persönlich bei Kollegen vorbei, anstatt sie anzurufen, nutzen Sie die Treppe anstelle des Fahrstuhls und gewöhnen Sie sich an, Ihre Post im Stehen zu lesen.

In der Pause

Viele Stunden vor dem Bildschirm belasten Ihre Nacken- und Rückenmuskulatur – die Folge sind nicht selten Kopfschmerzen. In der Mittagspause können Sie Ihren Muskeln Entspannung gönnen: Gehen Sie raus und spazieren Sie in der Natur. Die Bewegung an der frischen Luft macht Ihren Kopf frei – so starten Sie nach der Pause leistungsfähig in den Nachmittag.

Quellen:

5 einfache Tipps für mehr Bewegung im Alltag. Online-Informationen der Deutschen Herzstiftung e.V.: www.herzstiftung.de (Abrufdatum: 6.1.2016)

Pressemitteilung des TÜV Rheinland: Rückenschmerzen: Bewegung in den Alltag bringen (23.7.2010)

Bohn, S.: Leben in Balance. Gräfe und Unzer Verlag, München 2007

Stand: 6. Januar 2016



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