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UV-Strahlung (Ultraviolettstrahlung)

(Stand: 25. Juni 2007)

Unter UV-Strahlung (Ultraviolettstrahlung, UV-Licht) versteht man den Bereich elektromagnetischer Wellen mit Wellenlängen von 100 – 380 nm. UV-Strahlung hat kleinere Wellenlängen als das für das menschliche Auge sichtbare Licht.

Es werden drei Formen von UV-Licht unterschieden. Die auch als Bräunungsstrahlung bezeichnete UV-A-Strahlung führt zur Bräunung der Haut, während die UV-B-Strahlung (Dorno-Strahlung) unter anderem für die Photosynthese von Vitamin D zuständig ist. Die UV-C-Strahlung hat die kleinsten Wellenlängen und kann bei hoher Konzentration zum Beispiel eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) und Hauterytheme zur Folge haben.

Bezeichnung Wellenlänge in nm Eindringtiefe in die Haut
UV-A 320-400 bis zu ca. 5 mm
UV-B 280-320 50-100 µm
UV-C 100-280 /

Bei zu hoher und zu langer UV-Belastung können so genannte UV-Schäden entstehen. Dabei verliert die Haut an Elastizität, zudem treten Gefäßerweiterungen und Pigmentverschiebungen auf. Darüber hinaus wird das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, durch UV-Strahlung erhöht.

UV-Licht kann auch zu medizinischen Zwecken genutzt werden. So wird beispielsweise UV-A-Strahlung zur Behandlung von Schuppenflechte eingesetzt (PUVA).

Onmeda-Lesetipps:

Quellen:

Zink, C. et al.: Schering Lexikon Radiologie. ABW Wissenschaftsverlag, Berlin 2005

Stand: Juni 2007

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