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StrahlenrisikoAltersabhängigkeitAutor: Onmeda-Redaktion Es hat sich gezeigt, dass dieses Modell die Strahlenempfindlichkeiten der verschiedenen Altersgruppen nicht mit berücksichtigt. Daher wurden für die folgenden Altersgruppen die in der Tabelle dargestellten Faktoren zur Berechnung des altersbedingten Strahlenrisikos eingeführt:
So berechnet sich mit Hilfe dieser Faktoren das Risiko für Menschen im Alter zwischen 16 und 40 Jahren, an Krebs und Leukämie zu erkranken, die einer Dosis von 1 Sv ausgesetzt waren, wie folgt:
Würde also beispielsweise 1 Million Menschen im Alter zwischen 16 und 40 einer effektiven Dosis von 1 Sievert ausgesetzt, so wäre mit 62.500 Krebs- und Leukämietoten anstelle von 50.000 nach dem alten Modell zu rechnen. Risikoabschätzung bei RöntgenuntersuchungenIm Mittel haben Röntgenuntersuchungen (Röntgenaufnahmen, CT-Untersuchungen) nach dem Kapitel Künstliche Strahlenexposition im Mittel eine Strahlenexposition von 1,5 mSv (= 1,5 · 10 -3 Sv) pro Jahr zur Folge. Berechnet man mit Gl. 1 die rechnerisch daraus folgenden jährlichen Leukämie-bzw. Krebstoten in der Bundesrepublik Deutschland mit 80 Millionen = 80 · 10 6 Einwohnern so folgt:
Rein rechnerisch sterben also jedes Jahr nur aufgrund von Röntgenuntersuchungen in der Bundesrepublik Deutschland 6.000 Menschen zusätzlich an Leukämie und Krebs. Dies ist natürlich aufgrund der teilweise sehr langen Latenzzeiten entsprechend zeitversetzt und entspricht weniger als 2% der Todesfälle durch Krebserkrankungen insgesamt. Dieses Rechenbeispiel zeigt, zu welchen Ergebnissen man kommt, wenn man in dieser Weise bestimmte Zahlen einfach unkritisch anwendet. So ist in dieser Rechnung nicht die Tatsache berücksichtigt, dass vor allem ältere Menschen sehr viel häufiger geröntgt werden als jüngere. Aufgrund der teilweise sehr langen Latenzzeiten werden viele von ihnen einen durch die Röntgenstrahlung erzeugten Krebs gar nicht mehr erleben. Außerdem ist ihre Strahlenempfindlichkeit geringer. Mit Hilfe dieser Überlegungen und den in der obigen Tabelle dargestellten Werten reduziert sich der Wert von 6.000 auf mindestens 40%, also rund 2.400. So wie man mit Gl. 1 das tödliche Krebsisiko für die Folgen von Strahlenexpositionen berechnen kann, gibt es eine entsprechende Beziehung für das Risiko derErkrankung an Leukämie und Krebs . Dieses Erkrankungsrisko beträgt nach dem ICRP-Report Nr. 60:
Alle Berechnungen und Überlegungen für R E sind denen für R analog. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaStrahlenrisiko
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