Startseite > Lexika > Lexikon der Strahlenmedizin > Radionuklid, Radioisotop
Stand: 22. Juni 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Es gibt stabile Isotope bzw. Atomkerne (Nuklide) wie H 1, C 12, N 14, oder O 16. Aber es gibt auch Nuklide, die unter Aussendung von α-, ß-, oder Γ-Strahlung zerfallen. Derartige instabile Atomkerne bzw. Isotope heißen Radionuklide bzw. Radioisotope.
Radionuklide sind instabile Atomkerne, die sich durch radioaktiven Zerfall in stabile Nuklide umwandeln. Dabei wird ionisierende Strahlung freigesetzt. Radionuklide dürfen nicht unkontrolliert freigesetzt werden. In der Medizin werden sie für therapeutische und diagnostische Zwecke verwendet.
Zink, C. et al.: Schering Lexikon Radiologie. ABW Wissenschaftsverlag, Berlin 2005
Stand: Juni 2007
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