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Nuklearmedizin(Stand: 28. August 2007) AllgemeinesUnter Nuklearmedizin versteht man das medizinische Fachgebiet, in dem bei verschiedenen Diagnose- und Therapieverfahren radioaktive Substanzen eingesetzt werden. Am bekanntesten ist wahrscheinlich ihr Einsatz bei der Diagnose und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen. Auf die Nuklearmedizin wird aber auch z.B. bei Krebserkrankungen, Herzkrankheiten, Untersuchungen des Gehirns und des zentralen Nervensystems (ZNS) oder bei rheumatischen Erkrankungen zurückgegriffen. Die verwendeten Substanzen in der Nuklearmedizin bestehen aus einem kurzlebigen Radioisotop, d.h. einem radioaktiven Teilchen, das unter Abstrahlung von α-, ß- oder γ- Strahlung zerfällt. Meist ist außerdem ein zweiter Bestandteil vorhanden, der spezifisch an einen bestimmten Zelltyp im menschlichen Körper bindet. Auf diese Weise gelangt das Radioisotop über die Blutbahn, den Nahrungsstoffwechsel oder die Atemluft genau zu den Orten, an denen es therapeutisch wirken soll bzw. im Rahmen der Diagnose bestimmte Stoffwechselvorgänge sichtbar gemacht werden sollen. Weiterlesen: Nuklearmedizin: Nuklearmedizin in der Diagnose Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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