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NuklearmedizinNuklearmedizin in der TherapieStand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion Bei der Therapie von Krankheiten mithilfe der Nuklearmedizin bringt der Strahlentherapeut Radiopharmaka, die meist Betastrahlen abgeben, direkt in das zu behandelnde Organ ein. Im Gegensatz zu den Gammastrahlen durchdringen die Betastrahlen das Gewebe weniger weit, so dass sie benachbarte Organe nicht zusätzlich belasten. Die bekannteste nuklearmedizinische Therapiemethode ist sicherlich die Radiojodtherapie bei Schilddrüsenkrebs oder einer Schilddrüsenüberfunktion. Dem Erkrankten nimmt dabei das radioaktive Jodid-Isotop Jod-131 oral in Form einer Kapsel ein. Dieses lagert sich aufgrund des Stoffwechsels und eines spezifischen Aufnahmemechanismus vor allem in der Schilddrüse an und zerstört dort durch radioaktive Strahlung zum Beispiel bösartiges Gewebe. Ein weiterer Einsatzbereich der Nuklearmedizin ist die Behandlung von entzündlichen Prozessen, wie zum Beispiel Rheuma von Schulter- oder Kniegelenken. Dabei spritzt der Arzt das radioaktive Isotop Yttrium-90 direkt in das Gelenk. Risiken und KomplikationenAlle nuklearmedizinischen Untersuchungs- und Therapieverfahren sind meist sehr gut verträglich. Nebenwirkungen treten nur sehr selten auf. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaNuklearmedizin
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