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NuklearmedizinNuklearmedizin in der DiagnoseStand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion Die Nuklearmedizin dient der Diagnose von bestimmten Erkrankungen (z.B. Krebserkrankungen). So können Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper sichtbar gemacht werden. Dabei werden der zu untersuchenden Person spezifische Substanzen, die vorher radioaktiv markiert werden (Radiopharmaka), zum Beispiel per Injektion in die Blutbahn verabreicht. Bei diesen Radiopharmaka handelt es sich um Stoffe, die am entsprechenden Stoffwechselvorgang beteiligt sind. Zerfallen die verabreichten Radiopharmaka im Körper, senden sie Gammastrahlen ab. Ein spezielles Gerät, die sogenannte Gammakamera kann diese Strahlen messen und in ein Szintigramm umgewandeln. Auf dem Szintigramm kann er Arzt nun durch Helligkeitsunterschiede genau erkennen, wo besonders viel Gammastrahlung frei geworden ist ” und damit auch sehen, wo bestimmte Stoffwechselvorgänge vermehrt im Körper stattfinden. Das ist gerade bei Tumoren der Fall, zum Beispiel Knochenabbau bei Knochenmetastasen. Unterschieden werden kann dabei zwischen einem statischen Szintigramm, welches einen Ist-Zustand zu einem bestimmten Moment anzeigt, und einem dynamischen Szintigramm, das meist über einen Zeitraum von einer halben Stunde aufzeichnet und auf diese Weise zeitliche Veränderungen der Stoffwechselprozess darstellen kann. Da es sich bei einem Szintigramm um eine Darstellung der Vorgänge im Körper auf einer molekularen Ebene handelt, können bereits Krankheiten erkannt werden, die noch zu keinen anatomisch sichtbaren Veränderungen geführt haben. Angewandt wird diese Methode beispielsweise in der Frühdiagnose von Alzheimer oder der Creutzfeld-Jakob-Krankheit. Vor allem aber wird aber eine Knochen-Szintigraphie bei der Tumor- beziehungsweise Metastasensuche (z.B. bei Brustkrebs) eingesetzt. Neben dem Einsatz der Nuklearmedizin von Vorgängen innerhalb des Körpers kann sie auch zur Untersuchung von Körperflüssigkeiten oder -ausscheidungen oder zu Messungen außerhalb des Körpers, zum Beispiel in Reagenzgläsern zur Bestimmung von Hormonen, eingesetzt werden. Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die Single-Photon-Emissions-Computertomographie (Spect) zählen ebenfalls zu den nuklearmedizinischen Verfahren. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaNuklearmedizin
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