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Elektrosmog und Handys

Physikalische Grundlagen

Autor: Onmeda-Redaktion

Zur Nachrichtenübertragung über weite Entfernungen werden Leitungen und/oder der freie Raum, auf der Erde die Atmosphäre, verwendet. Die Wellenlänge l und die Frequenz f sind über die Lichtgeschwindigkeit c im jeweiligen Medium wie folgt miteinander gekoppelt:

l = c / f

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit aller elektromagnetischen Wellen in der Erdatmosphäre ist nahezu gleich der Vakuumlichtgeschwindigkeit von 300.000 km/s. Bei der Übertragung ohne Leiter , also über die Atmosphäre, muss dafür gesorgt werden, dass sich die elektromagnetischen Felder von einer Leitung ablösen bzw. in eine Leitung wieder eingefangen werden. Einrichtungen, die dies ermöglichen sind z.B. als Sende- bzw. Empfangsantennen bekannt. Beide haben grundsätzlich bei beiden Betriebsarten das gleiche Verhalten und sind oft in einer Sende-Empfangs-Antenne integriert. Der Unterschied zwischen beiden Betriebsarten besteht darin, dass im Sendefall möglichst die gesamte zur Verfügung stehende Leistung abgestrahlt wird, wobei im Empfangsfall aufgrund der Ausbreitung in den gesamten Raum nur ein sehr kleiner Bruchteil der abgestrahlten Leistung empfangen werden kann. In diesem Zusammenhang ist auch zwischen dem Nahfeld und dem Fernfeld einer Antenne zu unterscheiden. Deshalb sind unter gesundheitlichen Aspekten praktisch nur Sender und dabei das Nahfeld vom vordergründigen Interesse. Maßgebend für die Nahfeldgrenzen ist die Wellenlänge l . Neben den für eine optimale Abstrahlung konzipierten Antennen strahlt auch jeder Leiter elektromagnetische Wellen ab, in dem ein elektrisches Wechselfeld anliegt.

Derartige Leiter sind z.B. Hochspannungsleitungen mit Spannungen bis 380 000 Volt oder die in jedem Haushalt befindlichen Leitungen des Stromnetzes mit Spannungen von 220V bzw. 380V bei einer Frequenz von 50 Hz.

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