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Effektive DosisAutor: Onmeda-Redaktion ÜberblickDie effektive Dosis (Abk. E), früher als effektive Äquivalentdosis bezeichnet, ist die Summe der mit den entsprechenden Gewebe-Wichtungsfaktoren w T nach der Tabelle muliplizierten Organdosen. Die effektive Dosis ist daher als Maß für eine Ganzkörperdosis eine Messgröße für das gesamte stochastische Strahlenrisiko bezüglich Krebs und Leukämie einer mit ionisierender Strahlung bestrahlten Person. Dabei kann die Person über den ganzen Körper mit derselben Dosis, aber auch mit verschiedenen Organdosen bestrahlt worden sein. Sie stellt daneben aber auch die Basis für die Berechnung des deterministischen Strahlenrisikos bei höheren Dosen dar. Ein Körperteil, wie z.B. die Lunge, werde mit einer bestimmten Körperdosis bestrahlt. Mit Hilfe der effektiven Dosis lässt sich dann rechnerisch darüber eine Aussage machen, welche Dosis bezüglich des gesamten Körpers das gleiche Strahlenrisiko zur Folge hätte wie diese Organdosis. Dazu sind international Gewebe-Wichtungsfaktoren w T für die einzelnen Körperregionen festgelegt worden. Mit Hilfe dieser Faktoren ergibt sich für die effektive Dosis E: mit: w T = Gewebe-Wichtungsfaktor des Organs mit der Nummer T H T = Organdosis des Organs mit der Nummer T Anm.: Der Index T läuft als Summenindex entsprechend der Tabelle von w 1 = gonads / Keimdrüsen = 0,2 bis w 13 = other organs / andere Organe = 0,05.
Rechenbeispiel: Die Lunge sei mit einer Organdosis von 0,5 Sievert (Sv), die Brust mit 0,7 Sv und die Keimdrüsen mit 0,3 Sv bestrahlt worden. Mit Hilfe von Gl. 1 ergibt sich: E = 0,5 Sv · 0,12 + 0,7 Sv · 0,05 + 0,3 Sv · 0,20 Ausgerechnet:
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