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Halbwertszeit

Biologische Halbwertszeit

Stand: 29. Oktober 2007Autor: Onmeda-Redaktion

Unter der biologischen Halbwertszeit (Tbiol) versteht man die Zeitspanne, in der ein Organismus die Hälfte eines vorher aufgenommenen Radionuklids auf natürlichem Weg – also durch Stuhl, Harn oder Schweiß – wieder ausscheidet. Die biologische Halbwertszeit richtet sich nach der chemischen Eigenschaft der jeweiligen Substanz. Radionuklide können in den menschlichen Organismus über die Luft, Speisen oder Getränke, durch die Haut oder durch eine Injektion in den menschlichen Körper gelangen. Im menschlichen Organismus lagern sich die aufgenommenen Radionuklide in den Organen und Geweben an.

Die Zeit, in welcher die Hälfte einer physiologischen Substanz im Körper neu gebildet wird, wird ebenfalls als biologische Halbwertszeit bezeichnet.

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Biologische Halbwertszeit

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