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Aktivität und Zerfallsgesetz

Zerfallsgesetz

Stand: 3. Juli 2007Autor: Onmeda-Redaktion

Das Zerfallsgesetz beschreibt den zeitlichen Verlauf des radioaktiven Zerfalls eines Elements. Mit Hilfe dieses Gesetzes kann ermittelt werden, nach welcher Zeit eine radioaktive Substanz ihre Aktivität verliert. Für jedes Radionuklid existiert eine feste Zerfallskonstante, welche angibt, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein radioaktiver Zerfall stattfindet.

Das radioaktive Jod 131 beispielsweise hat eine Halbwertzeit von ca. acht Tagen. Wann genau ein bestimmtes einzelnes Jodatom zerfallen wird, lässt sich nicht beantworten. Allerdings ist es möglich, über den Zerfall einer großen Zahl von Atomkernen einer "Atomsorte" (Nuklid) sehr präzise Aussagen zu machen, zum Beispiel mithilfe der Halbwertzeit.

Aus diesem Grund ist die Halbwertszeit eine statistische Größe und gilt nur für Substanzen, die aus sehr vielen Atomen eines Nuklids bestehen. Unter Einbeziehung dieser Tatsachen lässt sich berechnen, wie eine radioaktive "Muttersubstanz" eines bestimmten Nuklids in eine Tochtersubstanz zerfällt.

Die Aktivität einer radioaktiven Substanz kann zu jeder beliebigen Zeit t berechnet werden.

zerfall
Abb. 1: Zeitlicher Verlauf einer Aktivität mit dem Anfangswert A 0

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