Sie befinden sich hier:

Startseite > Lexika > Lexikon der Sexualität > Vergewaltigung, sexuelle Nötigung > Was tun nach einer Vergewaltigung?

Forum

Sexualität

Porträt Dr. Frauke Höllering Forenexpertin: Dr. Frauke Höllering Forum Sexualität
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Vergewaltigung, sexuelle Nötigung

Was tun nach einer Vergewaltigung?

Stand: 26. September 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Was tun, wenn es tatsächlich zu einer Vergewaltigung gekommen ist? Ein Ereignis wie eine Vergewaltigung ist eine Extremsituation, die mit Todesängsten, Panik und Schock verbunden ist.

Wichtig ist, sich als Opfer klarzumachen, dass die Schuld einzig und allein beim Täter liegt – egal, was vorher vorgefallen ist.

Scham, Ekel und Angst sind Gefühle, die nach einer Vergewaltigung im Vordergrund stehen. Viele Betroffene schaffen es nicht, sich zu überwinden und Hilfe zu holen, zum Beispiel bei der Polizei, im Krankenhaus oder beim Frauenarzt.

Jedoch: Nach einer Vergewaltigung ist es wichtig, rasch zu handeln – insbesondere, was die gynäkologische Untersuchung betrifft.

Nach einer Vergewaltigung sollte sich eine Frau möglichst innerhalb von 24 Stunden gynäkologisch untersuchen lassen.

Auch wenn es schwerfällt: Versuchen Sie, sich nicht zu waschen und wechseln Sie die Kleidung nicht, bis Sie untersucht worden sind. Nur so können wichtige Beweise gesammelt werden. Ob Sie tatsächlich Anzeige erstatten wollen, können Sie später immer noch entscheiden.

Wählen Sie möglichst eine Ärztin Ihres Vertrauens aus und scheuen Sie sich nicht, eine Vertrauensperson zu fragen, ob Sie sie begleitet.
Eine Frau redet hält ihre Freundin im Arm und redet ihr zu.
Eine Vertrauensperson kann den Gang zum Arzt erleichtern.

Der Gang zum Arzt kostet zwar viel Überwindung, ist aber dringend anzuraten: In der Untersuchung kann der Arzt nicht nur feststellen, ob die Gesundheit beeinträchtigt ist – er kann auch Beweise für die Tat sicherstellen, so zum Beispiel Verletzungen. Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Tripper kann der Arzt rasch diagnostizieren und behandeln. Nicht zu vergessen ist auch das Handeln zum Ausschluss einer potenziellen Schwangerschaft: Die "Pille danach" kann in einer Notfallsituation den Eisprung verzögern oder verhindern, sodass sich eine befruchtete Eizelle nicht in die Gebärmutter einnistet.

Darüber hinaus kann der Arzt die nötige psychische Begleitung sicherstellen und die Betroffene gegebenenfalls krankschreiben.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Vergewaltigung, sexuelle Nötigung

Das könnte Sie auch interessieren

Lexikon der Sexualität

Lexikon der Sexualität

Erfahren Sie im Lexikon der Sexualität mehr über über die wichtigsten Begriffe rund um die Sexualität. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.