Sie befinden sich hier:

Startseite > Lexika > Lexikon der Sexualität > Vaterschaftstest

Tests & Checks

Rund um die Männergesundheit

Forum

Männergesundheit

Porträt Dr. Thomas Kreutzig Forenexperte: Dr. Thomas Kreutzig Forum Männergesundheit
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Wer ist der Vater?

Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Vaterschaftstests beziehungsweise -gutachten legen offen, ob ein Mann der Vater eines bestimmten Kindes ist.

Zum Nachweis einer Vaterschaft gibt zwei verschiedene Möglichkeiten: Den Vaterschaftstest und das Vaterschaftsgutachten. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Verfahren ist vor allem ein formal-juristischer. Aus wissenschaftlicher Sicht unterscheiden sich die beiden Nachweisarten auf eine Vaterschaft nur geringfügig. Der korrekte juristische Begriff für einen Vaterschaftstest ist "Abstammungsgutachten".

  • Um eine Vaterschaft vor Gericht anerkennen beziehungsweise aberkennen zu lassen, muss ein Vaterschaftsgutachten vorliegen. Hierbei stellt eine autorisierte Person die Identität der beteiligten Personen mittels Ausweis und Fingerabdrücken, bei Kindern mittels Geburtsurkunde und Finger- oder Fußabdruck fest. Einige Gerichte bestehen beim Vaterschaftsgutachten zusätzlich zu einer DNA-Analyse auch auf einer Blutgruppenanalyse. Diese kann aber erst bei einem Kind im Alter von mindestens neun Monaten durchgeführt werden, da die Blutgruppensysteme vorher nicht sicher bestimmbar sind.
  • Bei einem Vaterschaftstest ist eine eindeutige Identität der am "Verfahren" beteiligten Personen nicht nötig. Er ist somit nicht vor Gericht anerkannt, bietet aber die Möglichkeit, sich ohne langwierige Gerichtsverfahren Klarheit über eine Vaterschaft zu verschaffen. Bei einem Test wird nur eine DNA-Analyse, jedoch keine zusätzliche Blutgruppenanalyse, durchgeführt.

Bei einem Vaterschaftstest untersucht ein Humangenetiker bestimmte Abschnitte in der genetischen Information von Mutter, Kind und potenziellem Vater. Dazu benötigt er eine DNA-Probe, sie stammt meistens aus einem Abstrich der Mundschleimhaut. Der Humangenetiker vergleicht die DNA-Abschnitte auf Ähnlichkeiten. Dadurch kann er mit einer Sicherheit von etwa 99,9 Prozent einen Mann als Vater des Kindes identifizieren. Ist der untersuchte Mann dagegen nicht der Vater, lässt sich dies mit einer Sicherheit von 100 Prozent an der DNA-Analyse ablesen.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Vaterschaftstest

Das könnte Sie auch interessieren

Sexualität & Partnerschaft

Sexualität & Partnerschaft

Erfahren Sie im Ratgeber mehr über Sexualität sowie wichtige Begriffe aus dem Lexikon der Sexualität! mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Sudoku

Sudoku

Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.