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Wer ist der Vater?

Genauigkeit beim Vaterschaftstest

Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Beim Vaterschaftstest sind für die Durchführung im Normalfall drei Proben (Vater, Kind und Mutter) nötig. Damit ist eine nahezu sichere Feststellung der Vaterschaft (> 99,9 Prozent) oder aber ein sicherer Ausschluss der Vaterschaft (100 Prozent) möglich. Wenn nur Proben von einem Elternteil (also Vater und Kind) vorliegen, ergibt sich in der Regel ebenfalls ein genügend hoher Aussagewert. Dieser Fall wird als Defizienzfall bezeichnet.

Die Vaterschaft gilt als praktisch erwiesen, wenn die Wahrscheinlichkeit den Wert von 99,9 Prozent erreicht beziehungsweise überschreitet. Die genauen Werte werden im Testergebnis ausführlich kommentiert. Dabei ist ein Ausschluss einer Vaterschaft eine Tatsache, die hundertprozentig ist und daher keiner Statistik unterliegt.

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