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Stand: 18. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Zu funktionellen Sexualstörungen (sexuelle Dysfunktion), also Beeinträchtigungen der Sexualität, kann es bei Frauen in jeder Phase der sexuellen Aktivität kommen. Mediziner unterscheiden vier Formen von Sexualstörungen, die sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten können:
Das lateinische Wort frigidus bedeutet "kalt, kühl". Der abwertende Ausdruck Frigidität bezeichnet also eine "Gefühlskälte" der Frau, die sich in geringem sexuellen Verlangen oder Genuss äußert. Es ist wichtig, die sexuellen Funktionsstörungen von dem umgangssprachlichen und abfälligen Gebrauch des Worts "frigide" abzugrenzen, mit dem Frauen bezeichnet werden, wenn sie nicht den sexuellen Ansprüchen eines Sexualpartners entgegenkommen.
Sexuelle Funktionsstörungen (Dysfunktionen) der Frau treten recht häufig auf, genaue Zahlen gibt es dazu aber nicht. In Untersuchungen berichten etwa 30 bis 35 Prozent der Frauen, dass sie zumindest für eine gewisse Zeit kein Verlangen nach sexueller Aktivität haben. Bei etwa 16 Prozent der Frauen treten beim Geschlechtsverkehr Schmerzen auf.
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