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Frauenkondom

Stand: 20. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Wie das Kondom für Männer bietet auch das so genannte Frauenkondom zum einen Verhütung vor ungewollten Schwangerschaften, zum anderen aber auch einen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie AIDS, Hepatitis, Syphilis oder Gonorrhö (Tripper).

Vor allem für die Vermeidung von Infektionskrankheiten bietet das Frauenkondom einen gewissen Grad an Selbstbestimmung für die Frau. Sie ist nicht darauf angewiesen, dass der Mann ein Kondom benutzt, sondern kann selbst über die Anwendung und den Schutz entscheiden.

Das Frauenkondom ist ein weicher Schlauch aus transparentem Polyurethan oder Latex, der vor dem Geschlechtsverkehr in die Vagina eingeführt wird und diese wie eine zweite Haut auskleidet. Dort bildet er eine Barriere zwischen der Vagina, dem Gebärmutterhals, den Schamlippen und dem Penis.

Da das Frauenkondom bis zu acht Stunden nach dem Einführen getragen werden kann und beim Tragen überhaupt nicht gespürt wird, bietet es eine große Flexibilität und Spontaneität.

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