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Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger
Forum Ernährung & Diäten
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Stand: 19. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Ein Vitamin-K-Mangel entsteht selten; wenn, dann weniger durch falsche Ernährung als durch den Einfluss von Krankheiten oder Medikamenten (z.B. Antibiotika). Fehlt dem Körper Vitamin K, treten Blutungen häufiger auf und das Blut gerinnt langsamer als bei ausgeglichenem Vitamin-K-Haushalt.
Bei bestehender Thrombosegefahr können bestimmte Medikamente einen künstlichen Mangel an Vitamin K erzeugen, um die Blutgerinnung langfristig zu hemmen. Diese Medikamente heißen Vitamin-K-Antagonisten und enthalten so genannte Cumarine (z.B. Phenprocoumon).
Ursache eines Vitamin-K-Mangels können Lebererkrankungen sein, die beispielsweise durch langjährigen Alkoholmissbrauch entstehen können.
Bei Neugeborenen ist die Darmflora noch nicht voll ausgebildet, weshalb sie auch noch nicht ausreichend Vitamin K erzeugen kann. Weil die Muttermilch ebenfalls nur sehr wenig davon enthält, bekommen Säuglinge zusätzlich Vitamin K.
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