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Vitamin K (Phyllochinon)Täglicher BedarfStand: 19. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion Die empfohlene Vitamin-K-Tagesdosis beträgt etwa 70 Mikrogramm (µg). Der genaue Bedarf kann allerdings nur geschätzt werden. Prinzipiell ist die Versorgung mit Vitamin K zufriedenstellend. Um den durchschnittlichen Tagesbedarf an Vitamin K zu decken, reichen folgende Mengen der genannten Lebensmittel:
Die ergänzende Einnahme von Vitamin K kann für Menschen mit Osteoporose sinnvoll sein oder wenn die Blutungsneigung erhöht ist. Säuglinge werden mit unzureichenden Vitamin-K-Vorräten geboren. Daher erhalten sie direkt nach der Geburt und in den ersten Tagen zusätzliches Vitamin K (sog. Vitamin-K-Prophylaxe). Bei voll gestillten Kindern sollte die Einnahme bis zum Ende der Stillzeit fortgesetzt werden. Kleinkinder decken ihren Bedarf recht zuverlässig, sobald ihre Darmflora ausreichend Vitamin K produziert und sie genug Vitamin K über die Nahrung aufnehmen. Bestimmte Krankheiten des Verdauungssystems (z.B. Morbus Crohn, Zöliakie), Lebererkrankungen, Krebs sowie Kalziummangel können einen Vitamin K-Mangel hervorrufen; in solchen Fällen ist eine Nahrungsergänzung ebenfalls erforderlich. Eine Überdosierung (Hypervitaminose) ist für Vitamin K bisher nicht bekannt. Vitamin K ist selbst in hohen Dosen praktisch ungiftig. Nur in seltenen Fällen können allergische Hautreaktionen auftreten. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaVitamin K
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