|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Lexika > Nährstofflexikon > Vitamin D > Vitamin-D-Lieferanten
Tests & ChecksRund um die ErnährungForumErnährung & Diäten
Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger
Forum Ernährung & Diäten
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
Vitamin DVitamin-D-LieferantenStand: 18. Januar 2012Autor: Onmeda-Redaktion Der Mensch bildet das vom Körper benötigte Vitamin D größtenteils (bis zu 90%) selbst, wenn Sonnenlicht in Form von UV-Strahlung auf die Haut trifft – daher ist sein Bedarf an zusätzlichen Vitamin-D-Lieferanten verhältnismäßig niedrig. In den Sommermonaten reicht bereits eine relativ geringe Sonnenbestrahlung aus, um die benötigte Vitamin D-Menge bereitzustellen: 3 mal 15 Minuten pro Woche im Sommer genügen, wobei nur fünf Prozent der Haut unbedeckt sein müssen (etwa Gesicht und Hände), damit genug UV-Strahlung in die Haut eindringt. Da UV-Strahlen die Haut auch schädigen können, ist es dabei wichtig, keinen Sonnenbrand zu riskieren. Mit jedem Sonnenbrand steigt das Risiko für Hautkrebs. Aus diesem Grund sind zur Deckung des Vitamin-D-Bedarfs auch Besuche im Solarium nicht ratsam. Außerdem kommt in vielen Solarien nur bräunendes UV-A-Licht zum Einsatz – zur Vitamin-D-Bildung (Synthese) in der Haut sind aber UV-B-Strahlen nötig. Den Anteil am Vitamin-D-Bedarf, den der Mensch nicht selbst bildet, muss er von außen (über die Nahrung) zuführen. Allgemein sind Lebensmittel eher arm an Vitamin D. Gute Vitamin-D-Lieferanten sind Lebertran und fetter Seefisch (z.B. Tunfisch und Hering) – dieses hohe natürliche Vitamin-D-Vorkommen ist jedoch eine Ausnahme. In 100 g Fischleberöl stecken beispielsweise 0,3 bis 4,0 Milligramm (mg) Vitamin D; das entspricht 300 bis 4.000 µg. Weitere Lebensmittel mit nennenswerten Mengen Vitamin D sind:
Auch manche pflanzlichen Nahrungsmittel (z.B. Avocados) und Pilze (z.B. Champignons) enthalten Vitamin D. Außerdem sind Säuglingsnahrung und Margarine oft zusätzlich mit Vitamin D angereichert. Der Vitamin-D-Gehalt von Milch ändert sich mit der Jahreszeit: Im Sommer kann er die zehnfache Menge des Winterwerts betragen. Wie man Vitamin-D-Lieferanten lagert oder zubereitet, hat jedoch keinen Einfluss auf ihren Gehalt an Vitamin D, denn: Vitamin D ist nicht sehr hitzeempfindlich – es überlebt es Kochen und sogar Temperaturen bis 180 Grad Celsius. Auch längeres Lagern macht Vitamin D nichts aus. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaVitamin D
Das könnte Sie auch interessieren
Lexikon der NährstoffeErfahren Sie im Lexikon der Nährstoffe mehr über Vitamine, wozu sie gut sind, wo sie enthalten sind und wie man einen Mangel erkennen kann. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |