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Vitaminmangel

Stand: 5. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, deckt den täglichen Vitaminbedarf ab. Unterernährung, Fehlernährung oder Aufnahmestörungen können hingegen zu einem Vitaminmangel, der so genannten Hypovitaminose, führen. Auch durch das Zerstören oder Absterben der Darmflora, zum Beispiel bei Antibiotikaeinnahme, kann es zu einem Mangel an bestimmten Vitaminen (K, B12, Biotin) kommen. In Extremfällen kann ein Vitamin vollständig fehlen; dies bezeichnet man als Avitaminose. Ein solcher Zustand kann tödlich sein.

In den Industriestaaten tritt ein Vitaminmangel eher selten auf. Kritisch ist die Situation in vielen Entwicklungsländern. Wenn es es zu einem Vitaminmangel kommt, können verschiedene Krankheiten wie Skorbut, Beriberi, Pellagra oder Nachtblindheit entstehen.

Doch auch in den westlichen Nationen gibt es bestimmte Risikogruppen, die anfällig für Vitaminmangelerscheinungen sind. Dazu gehören:

Weitere Risikofaktoren sind:

  • einseitige Ernährung
  • Stress
  • Wechselwirkungen durch die Einnahme bestimmer Medikamente

Eine Überdosierung mit Vitaminen ist nur bei den Vitaminen A und D möglich. Sie kann gefährlich werden und zu Vergiftungserscheinungen führen.

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