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ZinkZinküberdosierung / ZinkvergiftungStand: 17. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion In der Vergangenheit kam es gelegentlich zu akuten Zinkvergiftungen, die auf den Verzehr säurehaltiger Nahrungsmittel oder Getränke zurückzuführen waren, die über längere Zeit in verzinkten Behältnissen aufbewahrt wurden. Zinkvergiftungen können auch durch das Einatmen von Zinkdampf oder Zinkstaub bei der Arbeit in Gießereien entstehen. Akute Zinkvergiftungen treten in der Regel eher selten auf. Die Symptome einer akuten Zinkvergiftung sind zum Beispiel:
Wenn Zinkstaub oder Zinkdämpfe inhaliert wurden, kann es zusätzlich zu dem so genannten Gießfieber oder Metallfieber kommen, welches auch beim Einatmen anderer Metallstäube oder -dämpfe auftreten kann. Eine chronisch Zinkvergiftung kann zum Beispiel durch die länger andauernde Einnahme hoher Zinkmengen (mehr als 50 mg/Tag, z.B. durch die unkontrollierte Einnahme von Zinkpräparaten) entstehen, Zu einer Vergiftung kommt es hier, weil die hohen Zinkmengen mit anderen Spurenelementen und Mineralstoffen wie Kupfer, Eisen und Kalzium wechselwirken. Durch die Wechselwirkung zwischen Kupfer und Zink bei der Aufnahme aus dem Darm entsteht so bei einer chronischen Zinküberdosierung ein Kupfermangel. Dieser Kupfermangel wiederum kann eine Form der Blutarmut auslösen, bei der die roten Blutkörperchen zu wenig roten Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten (sog. hypochrome Anämie). Wer Zinkpräparate über einen längeren Zeitraum einnimmt, obwohl kein nachweislicher Zinkmangel besteht, sollte darauf achten, dass er pro Tag nicht mehr als 25 Milligramm Zink zu sich nimmt. Diese Menge gilt als gesundheitlich unbedenklich. Dabei muss bedacht werden, dass bereits aus der Nahrung täglich circa 7 bis 10 Milligramm Zink aufgenommen werden. Zusätzliche Zinkpräparate sollten in der Tagesdosis deshalb 10 bis 15 Milligramm Zink nicht überschreiten. Eine längerdauernde Einnahme von höheren Zinkmengen sollte immer in ärztlicher Absprache erfolgen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaZink
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