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Stand: 18. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Silizium (Silicium) ist ein Halbmetall und in seiner Eigenschaft als Halbleiter geradezu berühmt geworden. Es besitzt die Ordnungszahl 14 und die chemische Abkürzung Si. Nach dem Sauerstoff ist Silizium das zweithäufigste Element auf der Erdoberfläche.
Silizium ist in zahlreichen anorganischen Mineralien wie zum Beispiel Quarz, Sand, Bergkristall, Feldspat oder Glimmer enthalten. Etwa 90 Prozent der Erdkruste bestehen aus Siliziumverbindungen. 1823 wurde Silizium von dem schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius aus Siliziumtetrafluorid gewonnen.
Silizium wird vor allem in der Halbleitertechnik, sowie in Sonnenkollektoren und Batterien verwendet. Glas wird aus Siliziumverbindungen (Quarzsand) hergestellt. Außerdem spielt es als Sand für jedes Bauwerk eine wichtige Rolle. Weiterhin ist Silizium ein Hauptbestandteil von Silikon, das neben Silizium die Elemente Kohlenstoff und Sauerstoff enthält. Im Körper wird Silizium vor allem im Bindegewebe und den Knochen eingelagert und kann zu deren Aufbau und Stabilität beitragen. Der menschliche Organismus enthält circa 1 bis 1,5 Gramm Silizium.
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