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JodÜberdosierung und VergiftungStand: 15. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion Mit Jod versetztes Speisesalz enthält recht geringe Mengen an Jod, so sind in 1 Kilogramm Jodsalz nur 20 Milligramm des Minerals enthalten, eine Überdosierung lässt sich daher auf diesem Wege praktisch ausschließen. Bei einer vorhandenen Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) sollten wegen der gestörten Schilddrüsenfunktion große Mengen an Jod vermieden werden. Jodtabletten oder Jodzusätze in Nahrungsergänzungsmitteln sind bei richtiger Dosierung nicht gesundheitsschädlich. Menschen, die unter einer Jodallergie leiden, sollten jodhaltige Arzneimittel nicht ohne ärztliche Empfehlung einnehmen und bei einer bevorstehenden radiologischen Untersuchung mit jodhaltigen Kontrastmitteln die Notwendigkeit einer Anwendung der Substanzen sehr gründlich mit dem behandelnden Arzt abwägen. Bei einer Überdosierung mit Jod, wenn zum Beispiel 1 Milligramm täglich eingenommen werden, kommt es zunächst zu Beschwerden im Magen-Darm-Bereich und zu Hautausschlägen. Eine extreme Überdosierung kann zu Brennen und Schmerzen im Mund und Rachen sowie zu einem metallischen Geschmack führen. Ferner treten Störungen im Magen-Darm-Bereich auf und es kann zu einer Schleimhautverätzung kommen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaJod
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