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Jod

Jodpräparate

Stand: 15. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Ein Jodmangel kann durch die konsequente Verwendung von jodierten Speisesalzen verringert werden. Außerdem sollte zweimal wöchentlich Seefisch, der viel Jod enthält, auf dem Speiseplan stehen. Zur gesicherten Aufnahme des täglichen Bedarfs kann man zusätzlich Jodpräparate einnehmen, die vor allem bei schwangeren und stillenden Frauen sowie Frauen mit Kinderwunsch empfohlen werden.

Bei der Anwendung jodhaltiger Arzneimittel können Nebenwirkungen auftreten. Hierbei kann es sich, neben einer Wirkung auf die Schilddrüse, um Überempfindlichkeitsreaktionen handeln. Diese äußern sich beispielsweise in Form eines so genannten Jodschnupfens, Fieber oder Akne.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder einer Jodallergie sollten keine jodhaltigen Arzneimittel eingenommen werden. Für eine Anwendung bei schwangeren Frauen und stillenden Müttern gilt, dass jodhaltige Arzneimittel nur zur Vorbeugung eingenommen werden dürfen. Andere Anwendungen, bei denen eine überhöhte Joddosis zugeführt wird, können beim ungeborenen Kind beziehungsweise beim Säugling eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) verursachen.

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