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Fluoridmangel

Stand: 18. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Karies entsteht nachweislich häufiger, wenn ein Fluoridmangel vorliegt. Dies gilt besonders für Kinder und Jugendliche. Es gibt außerdem Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen einem Fluoridmangel und der Häufigkeit von Osteoporose (Knochenschwund) und Arterienverkalkung (Arteriosklerose).

Fluoridvergiftung / Fluoridüberdosierung

Eine tägliche Einnahme von bis zu 5 Milligramm (mg) Fluorid gilt bei Erwachsenen als nicht schädlich. Eine länger dauernde Fluoridüberdosierung kann zur so genannten Fluorose führen, die unter anderem den Zahnschmelz fleckig entfärbt und paradoxerweise weich werden lässt. Sie steigert auch die Anfälligkeit für Osteoporose, da zu hohe Fluoridmengen auf Dauer dem Knochen Kalzium entziehen.

Bei einer akuten Fluoridvergiftung kommt es zu Erbrechen und Krampfzuständen.

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