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Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger
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Stand: 10. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Es liegen keinen Daten vor, dass ein Schwefelmangel zu bestimmten Mangelerscheinungen führt.
Eine Reihe von Schwefelverbindungen sind in höheren Dosen giftig. Dabei können bestimmte Schwefelverbindungen im Körper zu krankhaften Veränderungen führen und beispielsweise die Wirkung von Enzymen hemmen und die Wirkung krebserregender Substanzen verstärken. Schwefeldioxid kann Kopfschmerzen und allergische Reaktionen verursachen. Zu den giftigen Schwefelverbindungen gehören das Schwefeldioxid, der Schwefelkohlenstoff, schweflige Säure und der Schwefelwasserstoff.
Schwefeldioxid und Schwefelwasserstoff sind Gase, die beim Einatmen zu Reizungen der Atemwege, zu Husten, Übelkeit und zu Erbrechen führen. In höheren Konzentrationen kann Atemnot, Atemlähmung und Koma auftreten. Die Behandlung besteht unter anderem in der Gabe von Frischluft oder Sauerstoff und gegebenenfalls künstlicher Beatmung.
Schwefelkohlenstoff ist eine leicht flüchtige Substanz, die bei akuter Vergiftung zu Erregungszuständen, Bewusstlosigkeit und Atemlähmung führen kann. Bei chronischer Vergiftung treten Schlafstörungen, Reizbarkeit, Sehstörungen, Gewichtsabnahme und Nierenschädigung auf.
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