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Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger
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Stand: 19. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Wie hoch der tatsächliche Natriumbedarf eines einzelnen Menschen ist, ist nicht genau bekannt. Klar ist jedoch, dass der Natriumbedarf steigt, wenn vermehrt Natrium verloren wird. Ein Mehrbedarf an Natrium kann unter anderem bei Durchfall (Diarrhö), Erbrechen (v.a. bei Kindern) und bei sehr starkem Schwitzen bestehen. Vor allem Leistungssportler haben deshalb einen vermehrten Natriumbedarf. Auch durch die Einnahme einiger Medikamente wie beispielsweise Arzneimittel zur Entwässerung (Diuretika) kann der Natriumbedarf erhöht sein. Es gibt aber auch Erkrankungen (z.B. manche Leber- und Nierenerkrankungen, Mukoviszidose), bei denen es zu einem erhöhten Natriumbedarf kommen kann.
Empfehlungen zufolge sollte die tägliche Natriumzufuhr für Jugendliche und Erwachsene bei 550 Milligramm liegen. Meist wird in Deutschland jedoch mehr Natrium aufgenommen, da es als Natriumchlorid (Kochsalz) nahezu in allen Lebensmitteln vorkommt und außerdem zusätzlich zum Salzen verwendet wird. Die tägliche Aufnahme von Natrium ist individuell recht verschieden und stark von den Gewürz- und Ernährungsgewohnheiten abhängig. Die meisten nehmen täglich etwas das 4- bis 6-Fache der empfohlenen Natriumzufuhr zu sich.
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