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KaliumKaliummangel (Hypokaliämie)Stand: 15. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion Von einem Kaliummangel (Hypokaliämie) spricht man, wenn die Kaliumkonzentration im Blutserum niedriger als 3,5 Millimol pro Liter (mmol/l) ist. Kaliummangel ist die häufigste Form der Elektrolytstörungen. Die Ursachen für einen derartigen Kaliummangel können unter anderem sein:
Kaliummangel kann eine Reihe von Störungen im Körper bewirken, die relativ allgemein sind, wie zum Beispiel:
Ein Missbrauch von Abführmitteln (Laxanzien) – zum Beispiel zum Abnehmen – beeinträchtigt auf lange Sicht den Kaliumhaushalt, wenn er zu einem Kaliummangel führt und so wiederum die Ursache für hartnäckige Verstopfung werden kann. Nehmen Betroffene dann wegen der Verstopfung weiter Abführmittel, kann schnell ein Teufelskreis entstehen. Ältere Menschen sollten besonders darauf achten, täglich genug zu trinken. Denn häufig lässt mit zunehmendem Alter das Durstgefühl nach. Dadurch besteht die Gefahr, rasch auszutrocknen. Die Folge können starke Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts sein. Dabei geraten vor allem der Natrium- und der Kaliumhaushalt durcheinander. Zu empfehlen sind 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit (z.B. Mineralwasser, Leitungswasser, Saftschorlen, Kräuter- und Früchtetees) pro Tag. Wie ein Kaliummangel behandelt wird, hängt von der Ursache des Mangels ab. Bei leichtem Kaliummangel sollte eine kaliumreiche Ernährung den Bedarf rasch ausgleichen. Nahrungsergänzungsmittel in Form von Brausetabletten oder Kapseln sind nicht zu empfehlen, da hier die Kaliumzufuhr schnell zu hoch werden und zu einem Kaliumüberschuss (Hyperkaliämie) führen kann. Kaliumpräparate sollten nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaKalium
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