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Stand: 5. Juni 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Fette übernehmen viele wichtige Funktionen im Körper.
Nahrungsfette haben eine sehr hohe Energiedichte, das heißt sie sind sehr kalorienhaltig. Als Energieträger Nummer 1 liefern Fette mehr als doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate oder Eiweiße. Ein Gramm Fett enthält 9 Kilokalorien (kcal). Zum Vergleich: In einem Gramm Kohlenhydrate sind 4 Kilokalorien (kcal) enthalten.
Jegliches Zuviel an Energie, was über die Nahrung zugeführt wird, speichert der Körper in Depots. So werden die nicht verbrannten Fette vom Körper als Depot- und als Baufett gespeichert. Während längerer Hunger- und Mangelzustände greift der Körper auf seine Energiereserven, die Depotfette, zurück. Je nach äußeren Umständen werden diese in "guten Zeiten" entsprechend aufgefüllt, um für schlechte Zeiten gewappnet zu sein.
Neben ihrer Rolle als Energielieferanten sorgen die Nahrungsfette auch dafür, dass die lebenswichtigen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K vom Organismus aufgenommen werden können. Ohne Fett könnten diese Vitamine nicht gelöst und somit auch nicht vom Körper verarbeitet werden. Das Zusetzen von Butter zu Möhrengemüse zum Beispiel dient also nicht nur der Entfaltung des Aromas, sondern es verbessert auch die Aufnahme des in den Möhren enthaltenen Vitamins A.
Darüber hinaus ist die Zufuhr von Fett notwendig, um den Körper mit so genannten essenziellen Fettsäuren zu versorgen. Essenzielle Fettsäuren sind lebensnotwendig, können vom Organismus aber nicht selbst gebildet werden. Daher müssen sie dem Körper über die Aufnahme von Nahrung zugeführt werden. Essenzielle Fettsäuren werden für den Aufbau der Zellen beziehungsweise Zellmembranen und für verschiedene Stoffwechselvorgänge benötigt. Sie steuern die Aufnahme der Fette aus dem Darm, regulieren den Fettstoffwechsel und helfen, einen erhöhten Cholesterinspiegel zu senken.
Fett ist ein Geschmacksträger: Die meisten Aroma- und Geschmacksstoffe sind fettlöslich (lipophil); Käse oder andere Molkereiprodukte mit einem hohen Fettanteil schmecken daher besser. Jeder, der sich schon einmal einer strengen fettarmen Diät unterzogen hat, weiß, dass mit dem Fett auch ein Großteil des Geschmacks verschwindet.
Darüber hinaus erfüllen Fette weitere wichtige Funktionen:
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