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Zecken

Zecken als Krankheitsüberträger

Stand: 15. Januar 2008Autor: Onmeda-Redaktion

Borreliose

Die Lyme-Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Erkrankung. Krankheitserreger sind Bakterien, die so genannten Borrelien. Das Risiko zu erkranken variiert regional und ist auch nach einem Zeckenstich eher gering. Da sich die Bakterien sehr langsam vermehren, verläuft die Borreliose schleichend in mehreren Phasen. Als Multisystemerkrankung, die überwiegend die Haut, aber auch andere Organe, befällt, ist das Erscheinungsbild der Borreliose variabel. Als ein typisches Zeichen tritt bald nach der Infektion eine etwa handtellergroße Rötung mit Randbetonung im Bereich der Stichstelle auf, das Erythema chronicum migrans (ECM). In der Folge kann es nach Wochen, Monaten oder Jahren zur Beteiligung anderer Organe (Gelenke, Nerven, Hirnhäute, Herz, Auge, Haut) kommen. Der Verlauf der Borreliose ist bei frühzeitiger Therapie gutartig, kann jedoch auch chronischen Charakter bekommen. Die Diagnose wird durch Krankengeschichte, das typische ECM und eine Blutuntersuchung mit Antikörperbestimmung gestellt. Die Behandlung erfolgt durch Verabreichung eines Antibiotikums. Eine Schutzimpfung ist nicht möglich.

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