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VirenViroideAls Viroide werden kurze Nukleinsäuren bezeichnet, die sich außerdem durch ein niedriges Molekulargewicht (70.000-120.000 Dalton) auszeichnen. Sie sind von stäbchenförmiger Gestalt und bestehen aus einer ringförmigen Ribonukleinsäure (RNA). Viroide sind unbelebt. Sie besitzen keinen Stoffwechsel und können sich nicht fortpflanzen. Außerdem fehlt Ihnen im Gegensatz zu Viren eine Hülle. Es handelt sich sozusagen um einen "nackten" Bauplan für ein Eiweiß. Genaueres über Ihre Vermehrung in der infizierten Zelle ist nicht bekannt. Soweit bekannt ist, spielen sie bei infektiösen Pflanzenkrankheiten eine Rolle. Die Tomate wird beispielsweise durch das Tomato spindle tuber viroid befallen. Durch Viroide verursachte Erkrankungen beim Menschen sind bisher nicht bekannt. Weiterlesen: Viren: Weitere Informationen Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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