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Stand: 26. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Togaviren (Togaviridae) haben ein zwanzigflächiges Kapsid (Ikosaeder) und besitzen eine Hülle. Das Kapsid enthält eine einzelsträngige RNA. Togaviren kommen weltweit in wasserreichen und eher tropischen Gebieten vor. Hauptüberträger der Viren sind Mücken und Zecken.
Togaviren führen meist zu fiebrigen Erkrankungen mit Hautausschlägen, Entzündungen mehrerer Gelenke, Hirnhautentzündungen und hämorrhagischen Fieber. Für den Menschen sind vor allem die beiden Gattungen Alphavirus und Rubivirus von Bedeutung.
Die Gattung Alphavirus beinhaltet mehr als 20 verschiedene Arten und wird vor allem durch Mücken übertragen. Die durch Alphaviren verursachten Erkrankungen treten oft regional und sporadisch auf. Eine Infektion führt meist zu fieberhaften Beschwerden oder einer Gehirnentzündung (Enzephalitis). Erkrankungen durch Alphaviren kommen hauptsächlich in tropischen und subtropischen Ländern vor, wie in Nord- und Südamerika, Afrika, Teilen Asiens und Australiens.
Der einzige Vertreter der Gattung Rubivirus ist das Rubella- oder Röteln-Virus, welches besonders bei Kindern und Jugendlichen zu Röteln führen kann. Eine Infektion mit dem Rubellavirus in der Schwangerschaft kann zu schweren Missbildungen beim Embryo (Embryopathie) führen.
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