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Stand: 26. Mai 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Zum Reich der Pilze (Fungi) gehören etwa 150.000 Arten, von denen einige Bestandteil der normalen Flora des Menschen sind. Diese sogenannten Kommensalen leben zwar als Parasiten auf oder in ihrem Wirt, schädigen ihn aber nicht. Wird das Gleichgewicht zwischen Wirt und Kommensale gestört, kann es zu einer Erkrankung kommen. Meist wird dieses Ungleichgewicht durch eine andere Erkrankung verursacht, die das Immunsystem schwächt. Eine solche Infektion wird als endogen (von innen verursacht) bezeichnet. Pilze, die nicht Bestandteil der Normalflora sind und von außen eindringen, verursachen eine exogene Infektion. Erkrankungen durch Pilze nennt man Mykosen.
Für humanmedizinische Zwecke ist eine biologische Klassifizierung der Pilze von untergeordneter Bedeutung. Eine wichtigere Rolle spielt stattdessen die Art der Erkrankung:
Beispiele für krankheitserregende Pilze sind Candida albicans, Aspergillus-Arten, Cryptococcus neoformans, Coccidioides immitis und Histoplasma capsulatum.
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