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Mücken und Mückenstiche

(Stand: 18. April 2008)

Allgemeines

Kaum ist es draußen warm, kommen die Mücken – ein lauer Abend auf dem Balkon lässt sich mit der Sorge vor einem Mückenstich nicht unbeschwert genießen. Wie kann man sich vor Mückenstichen schützen und was ist zu tun, wenn es doch passiert?

Der eigentliche Mückenstich schmerzt nicht. Das liegt in erster Linie an dem Aufbau des Saugapparats. Der so genannte Stechrüssel hat eine rundherum feingezackte Struktur und ritzt die Haut an vergleichsweise wenig Stellen ein. Demzufolge werden auch nur wenige Nervenzellen getroffen, die einen Schmerzreiz weitergeben könnten.

Nach dem Stich spritzt die Stechmücke zunächst Speichel in die Haut. Dieser hat eine gerinnungshemmende Wirkung, sodass die Mücke das Blut einfacher aufsaugen kann. Zum anderen hat dieser Speichel eine leicht narkotische Wirkung auf die Haut und ist zudem auch für die typischen Symptome eines Mückenstichs verantwortlich.

Nicht alle Menschen werden gleichermaßen von den Mücken gestochen. Manche trifft es gar nicht, andere wiederum sind übersät von Mückenstichen. Stechmücken orientieren sich nach der Körpertemperatur und den Gerüchen. Sie bevorzugen Menschen, die weder besonders warm noch besonders kalt sind und lieben den Schweißgeruch.

Weiterlesen: Mücken und Mückenstiche: Symptome

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