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Stand: 14. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Familie der Pockenviren (Poxviridae) trägt ihr Erbgut in Form von doppelsträngiger DNA. Das Kapsid besitzt eine komplexe Symmetrie und ist von einer Hülle umgeben. Verglichen mit anderen Viren sind Pockenviren außergewöhnlich groß: Ihr Durchmesser beträgt zwischen 250 und 350 Nanometern, das entspricht 0,00025 bis 0,00035 Millimeter – im Lichtmikroskop sind sie damit gerade noch erkennbar. Für den Menschen sind vor allem das Variolavirus und das Molluscum-contagiosum-Virus von Bedeutung.
Das hochansteckende Variolavirus führte beim Menschen zu einer schweren Erkrankung, bei der früher circa 30 Prozent aller Krankheitsfälle tödlich endeten: den Pocken. Dank weltweiter Impfprogramme gilt diese Erkrankung jedoch seit 1979 offiziell als ausgerottet.
Zur Familie der Pockenviren zählt auch das das Molluscum-contagiosum-Virus, das vor allem bei Kindern zu den sogenannten Dellwarzen führt. Ein direkter oder indirekter Kontakt zu den Dellwarzen kann das Dellwarzen-Virus übertragen. Dellwarzen heilen häufig spontan von alleine wieder ab.
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