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DNA-VirenPapillomaviren (Papillomaviridae)Stand: 14. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion Zur Familie der Papillomaviren (Papillomaviridae) zählt nur die Gattung Papillomavirus. Das Kapsid dieser Viren hat eine kubische Form, ist hüllenlos und enthält doppelsträngige DNA. Papillomaviren sind weltweit verbreitet und kommen bei allen Säugetieren vor. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Papillomaviren können Hautzellen verändern und so zu gutartigen und bösartigen Schleimhauttumoren (Warzen) führen. Für den Menschen ist vor allem das humane Papillomavirus (HPV) mit seinen zahlreichen Variationen (sog. Serotypen) von Bedeutung. Humane Papillomaviren (HPV)Humane Papillomaviren (HPV) gelangen durch kleinste Hautverletzungen in Haut- und Schleimhautzellen und führen so zu Warzen. Infektiös ist hierbei vor allem der direkte Kontakt zu den Warzen. Nach der Infektion dauert es wenige Wochen bis zu zwei Jahre, bis auf der Haut oder Schleimhaut Warzen entstehen. Häufig verschwinden diese spontan auch ohne weitere Behandlung. Die Warzen selbst sind harmlos, aber einige der Warzenviren können menschliche Zellen verändern und spielen eine Rolle bei der Entstehung von Krebserkrankungen (z.B. Gebärmutterhalskrebs). Gutartige Warzen können sich in seltenen Fällen zu bösartigen Tumoren umwandeln. Insgesamt zählt man über 100 verschiedene Variationen (Serotypen) des humanen Papillomavirus. Die HPV-Typen 16, 18, 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58, 59 und 66 gelten als Hochrisikotypen und können zu Krebserkrankungen führen. Tabelle: Beispiele für Erkrankungen durch humane Papillomaviren
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