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Stand: 14. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Zu den Gammaherpesviren (Gammaherpesvirinae) zählt unter anderem die Gattung Lymphokryptovirus mit dem Epstein-Barr-Virus (humanes Herpesvirus Typ 4).
Das Epstein-Barr-Virus ist der Erreger des pfeifferschen Drüsenfiebers (Mononukleose). Epstein-Barr-Viren werden vor allem durch Speichel übertragen, so zum Beispiel beim Küssen. Im Englischen nennt man die Erkrankung deshalb auch "kissing disease" (= Kusskrankheit). Bei gut der Hälfte der Infizierten verläuft die Erkrankung ohne Symptome. Man schätzt, dass bis zum 30. Lebensjahr quasi 100 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus infiziert sind. Nach einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus verbleiben einige Viren lebenslang im Körper. Ist das Immunsystem geschwächt (z.B. durch eine andere Infektion) kann es erneut zu Symptomen kommen.
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