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DNA-VirenHerpesviren (Herpesviridae)Stand: 14. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion Zu den DNA-Viren zählt auch die Familie der Herpesviren (Herpesviridae). Herpesviren besitzen eine doppelsträngige DNA, die von einem kubischen Kapsid geschützt wird. Zusätzlich umgibt eine Hülle das Kapsid. Herpesviren sind bei Mensch und Tier weltweit verbreitet. Sie werden durch Tröpfcheninfektion (z.B. Sprechen, Husten, Niesen) sowie direkte (z.B. durch Küssen, Geschlechtsverkehr) oder indirekte Schmierinfektionen (z.B. Hände, Trinken aus demselben Glas) übertragen. Auch eine Übertragung von der Mutter auf das Kind während der Geburt ist möglich. Nach einer Erstinfektion verbleiben die Herpesviren in der Regel passiv im Körper und können nach unterschiedlich langen Zeiträumen (manchmal erst Jahre später) reaktiviert werden. Erst in dieser aktiven Phase kommt es zu den Symptomen der jeweiligen Erkrankung. Bei der Familie der Herpesviren lassen sich drei Unterfamilien (Subfamilien) unterscheiden:
Tabelle: Gattungen und Arten der Herpesviren, die beim Menschen zu Erkrankungen führen
* HHV = humanes Herpesvirus Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaDNA-Viren
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