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Stand: 14. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Viren aus der Familie der Hepadnaviren (Hepadnaviridae) besitzen eine doppelsträngige, teilweise auch einzelsträngige DNA. Ihr Name leitet sich davon ab, dass sie die Leberzellen infizieren (lat. hepar = Leber). Hepadnaviren besitzen ein kubisches Kapsid, das von einer Hülle umgeben ist.
Wichtigster Vertreter der Hepadnaviren ist das Hepatitis-B-Virus (HBV), das zu einer Leberentzündung führt. Alle anderen Hepatitis-Viren (A, C, D, E) tragen ihre Erbinformationen in Form von RNA. Hepatitis-B-Viren sind hochansteckend und werden durch Blut, Speichel, Sperma, Vaginalsekret und Tränenflüssigkeit übertragen.
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