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Genetik der BakterienTranslation(Stand: 18. Juni 2007) Der zweite Schritt vom Gen zum Protein ist nach der Transkription die Translation, also die Übersetzung der mRNA-Abschrift eines Gens in die Aminosäurensequenz des dazugehörigen Proteins. Das Prinzip der Translation ist bei bakteriellen und menschlichen Zellen ähnlich, aber nicht vollkommen identisch. Die Übersetzung der mRNA in ein Protein erfolgt mithilfe von Ribosomen. Ribosomen sind Komplexe aus Proteinen und RNA, die sich entlang der mRNA-Sequenz bewegen, die darin enthaltene genetische Information in Aminosäuren übersetzen und diese zu einer Kette verknüpfen.. Eine Aminosäure wird dabei durch jeweils drei Basen (das sog. Basentriplett oder Codon) codiert. Da es insgesamt vier Basen (A, T, C, G) gibt, sind insgesamt 4³, also 64 verschiedene Kombinationen möglich. Drei Codons codieren sog. Stopp-Codons, an denen die Translation abbricht. Die restlichen 61 Codons codieren für Aminosäuren, zum Teil auch für dieselben. Auf diese Weise können 20 verschiedene Aminosäuren entstehen. Zur Translation wird außerdem die Transfer-RNA (tRNA) benötigt. Diese trägt auf der einen Seite das zum Codon der mRNA komplementäre Anticodon. Auf der anderen Seite ist die tRNA mit der durch das Codon codierten Aminosäure beladen. Im Ribosom bindet die tRNA an die Aminosäurestelle der mRNA. Durch das Ribosom vermittelt, wird dann die Peptidbindung zur vorausgegangenen Aminosäure geknüpft. Dieser Prozess wird so lange fortgesetzt, bis das Ribosom ein Stopp-Codon abliest, abbricht und die fertige Aminosäurenkette bzw. das Protein freigibt. Die Vorgänge der Transkription und Translation werden auch unter dem Begriff Proteinbiosynthese zusammengefasst. Weiterlesen: Bakteriengenetik: Genregulation Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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