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Stand: 15. November 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Der Krankheitserreger Trichinella spiralis gehört zu den Rundwürmern (Nematoden) und kann durch den Verzehr von rohem oder ungenügend erhitztem, larvenbefallenem Fleisch in den menschlichen Körper gelangen und zur so genannten Trichinellose führen.
Am häufigsten finden sich Trichinella-Larven (Trichinellen, Trichinen) im Muskelfleisch von Schweinen. Aber auch andere Tiere – wie Wildschweine, Rehe, Bären, Pferde, Rinder, Kamele oder Ratten – können befallen sein.
Neben Trichinella spiralis können noch sechs weitere Trichinella-Arten zu Trichinellosen beim Menschen führen. Die Larven der Trichinellen wandern vom Darm in die Muskulatur und werden dort vom Körper eingekapselt. In diesem Zustand können die Larven viele Jahre, teilweise mehrere Jahrzehnte überleben und infektiös sein.
Trichinella spiralis kommt weltweit vor. In Deutschland und anderen europäischen Ländern kommt es jedoch nur selten zu Erkrankungen durch Trichinellen. Diese entstehen gehäuft vor allem in Nord- und Mittelamerika, Argentinien, Ostafrika und Südostasien.
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