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Stand: 16. September 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Manche Stämme von Staphylococcus aureus bilden spezielle Giftstoffe (die Toxine ETA, ETB, ETC), die zum Staphylococcal Scalded-Skin-Syndrom (SSSS) führen können, das auch Staphylokokken-Schälsyndrom genannt wird. Diese Erkrankung tritt vor allem bei Säuglingen, aber auch bei älteren Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem auf.
In der Regel entwickelt sich das Staphylococcal Scalded-Skin-Syndrom als Folge einer Entzündung des Ohrs, einer Rachenentzündung oder auch einer Bindehautentzündung, die durch Staphylococcus aureus ausgelöst wurde. Binnen ein bis zwei Tagen bilden sich bei den Erkrankten unter der Haut Blasen, die später aufplatzen. Dabei löst sich an den betroffenen Stellen die Haut ab ("schält" sich).
Sind Lebensmittel mit Staphylococcus-aureus-Stämmen verunreinigt, die sogenannte Enterotoxine und vor allem Enterotoxin B produzieren, kann es beim Betroffenen durch den Verzehr innerhalb von kurzer Zeit zu einer Lebensmittelvergiftung kommen. Enterotoxine sind Giftstoffe, die den Darm angreifen.
Schon nach ein bis sechs Stunden treten Symptome auf wie:
In den meisten Fällen hören die Beschwerden innerhalb eines Tages von selbst auf.
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