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Schistosoma haematobium

Autor: Onmeda-Redaktion

Der Zwischenwirt von Schistosoma haematobium ist die Wasserschnecke Bulinus. Aus dem Wasser nimmt die Schnecke das infektiöse Mirazidium auf. Dieses entwickelt sich zur Sporozyste aus der sich weitere Sporozysten bilden. Diese befallen dann das Hepatopankreas der Schnecke. Dort entwickelt sich eine Larvenform die Zerkarie. Diese wird an das Wasser abgegeben und infiziert den Menschen.

Die Zerkarien, die sich mit Hilfe eines Ruderschwanzes im Wasser begegnen, dringen durch die Haut ein. Dabei werfen sie ihren Ruderschwanz ab. Die Schistosomula wandern über die Lunge und die Leber in die Venen der Harnblasenwand ein. Dort nehme sie, sobald sie geschlechtsreif sind, die Eierproduktion auf. Die Würmer leben in den Venen. Der Körper des Männchens bildet eine Röhre in der das Weibchen lebt. Erwachsene Würmer werden 1-2 cm lang. In den Eiern befindet sich eine Larve, das Mirazidium. Vermutlich durch die antigenen Eigenschaften entsteht eine lokale Entzündung, die es den Eiern erlaubt von der Vene in die Harnblase hineinzugelangen. Von dort gelangen sie mit dem Harn wieder ins Wasser zurück.

Erkrankung

Schistomiasis, Blasenbilharziose

Verbreitung

Tropenkrankheit; Afrika, Südamerika, Asien

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Schistosoma haematobium

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