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Stand: 10. August 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Die Bakterien-Familie Rickettsiaceae beinhaltet mehr als 20 verschiedene Arten der Gattungen Rickettsia und Orienta, die allesamt als Parasiten im Verdauungstrakt von Gliederfüßern (Arthropoden) wie Läusen, Flöhen oder Zecken und dort im Inneren von Zellen leben.
Durch Bisse oder Stiche können diese Bakterien in den menschlichen Körper gelangen und Krankheiten verursachen.
Die Bakterien der Familie Rickettsiaceae haben ein rundes bis ovales Aussehen. Sie können sich nur im Inneren von lebenden Zellen (intrazellulär) vermehren und sind daher in der Umwelt nicht lebensfähig. Aus diesem Grund können Rickettsien im Labor nur im Dottersack von Hühnerembryonen, in geeigneten Versuchstieren (Maus, Ratte, Meerschweinchen) oder in Zellkulturen angezüchtet werden.
Bakterien der Familie Rickettsiaceae leben und vermehren sich in den Endothelzellen, jenen Zellen, die die kleinen Blutgefäße (wie Kapillaren, kleine Arterien, Venen) auskleiden. Im Laufe dieser Vorgänge werden die befallenen Endothelzellen zerstört, wodurch Schäden in den Wänden der Blutgefäße entstehen.
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