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Autor: Onmeda-Redaktion
Afrika, Asien, Amerika. Wegen der wechselnden Verbreitung der einzelnen Malariaerreger muss diese im Einzelfall kurzfristig erfragt werden.
Die Erkrankung beginnt häufig schlagartig mit Kopf- und Rückenschmerzen, Frösteln und Hitzegefühl und vor allem deutlichem Fieber. Der Beginn einer Malariaerkrankung ist also kaum von dem Beschwerdebild einer Grippe zu unterscheiden. Erst die rhythmischen Fieberanfälle, die je nach Erreger von unterschiedlicher Dauer sind, geben einen Hinweis auf die Art der Erkrankung (ausgenommen der Malaria tropica). Dabei treten Fieberschübe bei der
Da die rhythmischen Fieberschübe bei der Malaria tropica ausbleiben, ist die Gefahr einer Fehldiagnose hoch. Grundsätzlich sollte also bei Auftreten der oben genannten Beschwerden nach Aufenthalt in einem malariagefährdetem Gebiet der Arzt darüber unbedingt informiert werden, um eine entsprechende Diagnostik möglichst schnell einleiten zu können. Im weiteren Krankheitsverlauf stellt sich eine z.T. durch den Zerfall der roten Blutkörperchen bedingte Anämie ein. Bei der Malaria tropica, der gefährlichsten Form der Malaria, können sich unbehandelt in wenigen Tagen schwerwiegende, meist tödliche Komplikationen entwickeln. Gefürchtet ist die "zerebrale Malaria" (Gehirnmalaria), beginnend mit Benommenheit und schließlich Verfall ins Koma, meist mit tödlichem Ausgang. Weiterhin werden Schädigungen der Nieren, des Herzens, des Magen-Darm-Traktes (Durchfälle) und der Lunge (Ödem) beobachtet.
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