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Autor: Onmeda-Redaktion
Meningokokken (Neisseria meningitidis) sind weltweit verbreitet und werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Besonders häufig treten die Bakterien im sogenannten Meningokokken-Gürtel (auch Meningitis-Gürtel genannt) auf, der sich in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara von Burkina Faso im Westen über Nigeria und Tschad bis nach Äthiopien im Osten erstreckt. Meningokokken kommen nur beim Menschen vor.
In Deutschland lösen Meningokokken hauptsächlich im späten Winter und im Frühjahr Erkrankungen aus. Eine Infektion mit Meningokokken kann zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung (Sepsis) führen.
Bei einigen Menschen (etwa zehn Prozent der Bevölkerung) besiedeln die Bakterien jedoch den Nasenrachenraum, ohne eine Erkrankung zu verursachen, und sind Teil der normalen Schleimhautflora. Die Betroffenen können so unwissentlich andere Menschen infizieren und tragen zur Verbreitung des Erregers bei. Gegen die Serogruppen A, C, W135 und Y kann man sich mit einer Meningokokken-Impfung schützen.
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