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Stand: 30. Juli 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Um einer Erkrankung durch die Tuberkulose-Bakterien Mycobacterium tuberculosis und Mycobacterium bovis vorzubeugen, kann eine Schutzimpfung durchgeführt werden. Bei der so genannten BCG-Schutzimpfung (BCG = Bacille Calmette-Guérin, benannt nach zwei Bakteriologen, die den Impfstoff entwickelt haben) werden Mycobacterium bovis-Bakterien in den Körper injiziert, die ihre krankheitsauslösenden (virulenten) Eigenschaften verloren haben. Vor einigen Jahren wurde die Schutzimpfung bei Säuglingen noch regelmäßig durchgeführt, aufgrund der möglichen Nebenwirkungen aber wieder eingestellt. Kleinkinder, die als Säuglinge gegen Tuberkulose geimpft wurden, entwickeln einen zeitweiligen Schutz gegen die Erkrankung, der als Erwachsener jedoch nur noch ungenügend vorhanden ist.
Die Ursache für die Übertragung von Tuberkulose-Bakterien sind vor allem beengte Wohnverhältnisse. Durch die hohe Ansteckungsgefahr, gerade für Säuglinge und Kleinkinder, müssen an Tuberkulose Erkrankte sofort behandelt werden. Der Kontakt zu den Betroffenen sollte eingeschränkt werden. Zudem ist es sinnvoll, Personen, die Kontakt zu erkrankten hatten, regelmäßig zu untersuchen.. Tuberkulose-Bakterien sind sehr widerstandsfähig gegen Desinfektionsmittel. Ist daher eine Tuberkulose-Erkrankung nachgewiesen, müssen spezielle Desinfektionsmittel verwendet werde, deren Wirkung beim Einsatz gegen die Bakterien erprobt ist.
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