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Leishmania brasiliensis

Autor: Onmeda-Redaktion

Durch den Stich der Mückenweibchen gehören gelangt die promastigote Erregerform in die Blutbahn.

Im Verdauungstrakt der Mücken erfolgte zuvor die extrazelluläre Vermehrung, der eine Umwandlung von der amastigoiden Form in die promastogoide Form vorausgegangen war. Die Parasiten vermehren sich auch in der amastigoiden Form in den Zellen der Histiozyten des infizierten Patienten.

Erkrankung

Espundia, mukokutane Leishmaniose

Verbreitung

Südamerika

Klinik

Die Leishmanien vermehren sich am Ort der Infektion. Es bilden sich trockene Papeln, die schließlich zu Geschwüren zerfallen. Es besteht eine besondere Tendenz zur Ausbreitung in die Schleimhäute von Mund, Nase und Rachen mit ausgedehnten Gewebszerstörungen. Diese Art der Aussaat nennt man auch Metastasierung.

Diagnostik

Die Erkennung gelingt mikroskopisch in Ausstrichen von Gewebematerial nach Giemsafärbung. Dieses wird durch Punktion aus dem Rand der Schleimhautläsion gewonnen. Ferner ist die Kultur in Spezialnährmedien möglich.

Therapie

Antimonpräparate (Pentostam, Glucantime), aromatische Diamidine (Lomidine).

Prognose

Es bilden sich besonders ausgedehnte Gewebszerstörungen, die schwere Narben hinterlassen.

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