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Fasciola hepatica (Großer Leberegel)Stand: 24. August 2007Autor: Onmeda-Redaktion Der Parasit Fasciola hepatica (Großer Leberegel) gehört zu den Würmern (Helminthen), genauer zu den Saugwürmern (Trematoden) und siedelt in den Gallengängen von Wiederkäuern. Der große Leberegel benötigt für seinen Entwicklungszyklus Süßwasserschnecken als Zwischenwirte. Die Schnecken geben Larvenstadien des Leberegels ab, die sich auf Wasserpflanzen festsetzen und sich dort zu infektiösen Stadien, den Metazerkarien, entwickeln. Über die Nahrung werden diese von Wiederkäuern – meist Schafe und Ziegen – aufgenommen, wo die Erreger im Darm die Darmwand durchdringen und von dort aus zur Leber gelangen. Dort siedeln sie sich an und setzen sich außerdem in den Gallengängen fest. Der Parasit wird über den Kot befallener Tiere oder Menschen verbreitet. Der Mensch infiziert sich im Allgemeinen selten mit dem Parasiten. Meist werden Leberegel über den Verzehr von mit Larvenstadien besetzter Wasserkresse aufgenommen oder auch über den Verzehr der rohen Leber von befallenen Schafen und Ziegen, welche die zwei bis fünf Zentimeter langen ausgewachsenen Leberegel enthält. Auf diese Weise kann es beim Menschen zur so genannten Leberegelkrankheit (Fasciolose) kommen. Fasciola hepatica kommt weltweit vor, vor allem in Schaf- und Rinderzuchtgebieten sowie gehäuft in Mittel- und Südamerika, Südfrankreich, England und Nordafrika. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaFasciola hepatica
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